Reinhold Bieber

Rein­hold Bie­ber, gebo­ren am 27. Jän­ner 1973 in Graz, wuchs in Keme­ten im Bur­gen­land auf. Er besuchte die Volks­schule in Keme­ten, danach die Sport­haupt­schule in Ober­wart. Im Alter von acht Jah­ren begann er in der Musik­schule Ober­wart Baß­flü­gel­horn zu ler­nen. Wäh­rend sei­ner Musik­schul­zeit wirkte er bei zahl­rei­chen Wett­be­wer­ben mit, wobei er einen 1. Platz bei einem Lan­des­wett­be­werb und einen 3. Platz beim Bun­des­wett­be­werb von „Jugend musi­ziert“ in Leo­ben errei­chen konnte. Mit 13 Jah­ren begann er bei Prof. H. Wim­ber­ger an der Musik­hoch­schule Graz – Expo­si­tur Ober­schüt­zen – Posaune zu ler­nen. 1995 und 1996 schloß er sein Kon­zert­fach– bzw. Instumentalpädagogik-Studium erfolg­reich ab. Wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit hatte er auch Unter­richt bei Prof. Ernst Gam­butz aus Graz und bei Erik Hainzl.

Seine musi­ka­li­schen Wur­zeln began­nen im Musik­ver­ein Keme­ten. Mit 12 Jah­ren wurde er Mit­glied der bekann­ten böh­mi­schen Blas­mu­sik­gruppe „Martin’s Dorf­mu­sik“, mit der er acht Ton­trä­ger auf­nahm und bei zahl­rei­chen Rund­funk– und Fern­seh­sen­dun­gen mit­wirkte, was seine musi­ka­li­sche Lauf­bahn sehr prägte.

Seit 1990 ist Rein­hold Bie­ber Mit­glied des Pan­no­ni­schen Blas­or­ches­ters (PBO). Wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit war er u.a. Sub­sti­tut im Gra­zer Opern­haus und wurde 1996 als 1. Posau­nist im Sym­pho­nie­or­ches­ter Bur­gen­land auf­ge­nom­men, wel­ches sehr erfolg­reich bei den See­fest­spie­len in Mör­bisch und bei Kon­zer­ten im In– und Aus­land ist.

1996 – 1997 absol­vierte er sei­nen Prä­senz­dienst bei der Mili­tär­mu­sik Bur­gen­land in Eisen­stadt. Wei­ters ist er Mit­glied des Orches­ters der Wie­ner Kam­mer­oper, mit dem er Kon­zert­rei­sen bis nach Japan unternahm.

Neben sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit als Musik­schul­leh­rer an der Musik­schule Wol­kers­dorf und als Orches­ter­mu­si­ker wid­met er sich sehr dem Blechbläser-Ensemble „Blech­hau­fen“, für das er einen Groß­teil der Werke selbst kom­po­niert und arran­giert. Die Lite­ra­tur reicht von Volks­lie­dern, gesun­gen und gespielt, bis hin zu Klas­sik und Jazz.

Seine beruf­li­chen Ziele sind wei­ter­hin die Arbeit mit Kin­dern, sowie das Musi­zie­ren im „Blech­hau­fen“ und in den oben genann­ten Orchestern.