Prima la Musica

20 Schü­le­rIn­nen der Regio­nal­Mu­sik­schu­le Wol­kers­dorf nah­men in der Vor­wo­che am Wett­be­werb Pri­ma la Musi­ca teil. Die über­aus erfolg­rei­chen und begab­ten Jung­mu­si­ke­rIn­nen ver­zeich­nen sechs 1. Prei­se sowie drei 2. Prei­se! Der jun­ge Gei­ger Samu­el Meisl und das Block­flö­ten­en­sem­ble „con tut­ta la for­ma“ erspiel­ten sich eine Aus­zeich­nung und — damit ver­bun­den — die Berech­ti­gung zur Teil­nah­me am öster­reich­wei­ten Bun­des­wett­be­werb! Den jun­gen Talen­ten und ihren Lehr­kräf­ten herz­li­che Gra­tu­la­ti­on und wei­ter­hin viel Erfolg!

Agnes Randl, Vio­lon­cel­lo solo, 2. Preis, Kl. Mag. Gabrie­le Schöf­mann

Char­lot­te Gei­dans, Kla­vier solo, Alters­grup­pe I, 1.Preis, Kl.: Mag. Bar­ba­ra Rek­ten­wald

Karo­li­na Meisl, Gitar­re Solo, 2. Preis, Kl. Mag. Elke Zwick
Am 28. März 2014 hat die 7-jäh­ri­ge Karo­li­na Meisl mit ihrem Pro­gramm in der Alters­grup­pe A einen zwei­ten Platz errun­gen. Karo­li­na ist erst im zwei­ten Lern­jahr, umso mehr war die Jury von ihrer guten Hal­tung und Tech­nik beein­druckt und hat beson­ders ihr dyna­misch fein dif­fe­ren­zier­tes Spiel beim „Schlaf­lied für ein Troll­ba­by“ her­vor­ge­ho­ben.

KaSe­Sa, Kam­mer­mu­sik in offe­nen Beset­zun­gen, 2. Preis, Kl. Mag. Alex­an­der Blach-Mari­us, Mag. Elke Zwick:
Die Geschwis­ter Karo­li­ne (Gitar­re, 7), Sebas­ti­an (Vio­lon­cel­lo, 9) und Samu­el Meisl (Kla­vier, 11) und haben einen 2. Platz erspielt. Die­se Beset­zung ist spie­le­risch wie arran­ge­ment­tech­nisch her­aus­for­dernd, da die Instru­men­te sehr unter­schied­li­che dyna­mi­sche Mög­lich­kei­ten haben. Das ers­te Stück des Tri­os „KaSe­Sa“ war eine Bear­bei­tung eines Sat­zes des Barock­kom­po­nis­ten Jean Bap­tis­te Loeil­let. Als zwei­tes impro­vi­sier­ten die Geschwis­ter Meisl „Wil­de Wich­tel“, das mit den Tei­len Spiel — Streit — Ver­söh­nung einen typi­schen Nach­mit­tag der Brü­der und Schwes­ter nach­zeich­net. Als Abschluss ent­lock­te ein Arran­ge­ment des Shan­tys „What shall we do with the drun­ken sailor“ samt Schluck­auf und Tor­keln den Jury­mit­glie­dern ein Lächeln. Gene­rell posi­tiv her­vor­ge­ho­ben wur­de das gute Zusam­men­spiel der Geschwis­ter, ihre Spiel­freu­de und ihr Gesang.

Samu­el Meisl, Vio­li­ne Solo, 1. Preis mit Berech­ti­gung zur Teil­nah­me am Bun­des­wett­be­werb, Kl. Mar­tin Gös­sin­ger
Der 11jährige Samu­el Meisl wur­de von der Jury für sei­ne sprit­zi­ge und aus­drucks­vol­le Inter­pre­ta­ti­on eben­so gelobt wie für sei­ne tech­ni­sche und musi­ka­li­sche Rei­fe. Aus­ge­zeich­ne­te Büh­nen­prä­senz! Er ist der ers­te Schü­ler der Musik­schu­le Wol­kers­dorf über­haupt, der in der Solo­wer­tung eine Berech­ti­gung zur Teil­nah­me am Bun­des­wett­be­werb erspiel­te!

con tut­ta la for­za, Block­flö­te / Cem­ba­lo, 1. Preis mit Berech­ti­gung zur Teil­nah­me am Bun­des­wett­be­werb, Kl. Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger / Mag. Alex­an­der Blach-Mari­us
Geplant war ein Antre­ten in Alters­grup­pe I, durch die Ver­let­zung einer Schü­le­rin ist dann Cor­ne­lia Gös­sin­ger (Cem­ba­lo) im Dezem­ber ein­ge­sprun­gen und damit muss­ten sie in Alters­grup­pe II antre­ten. Katha­ri­na Rau­scher, Lea Krist und Cor­ne­lia Gös­sin­ger haben den Wett­be­werb mit ihrem Auf­tritt abge­schlos­sen und vor vol­lem Saal gespielt, da vie­le Leh­re­rIn­nen und Teil­neh­me­rIn­nen extra zum Zuhö­ren gekom­men sind. Ihr Pro­gramm haben sie mit sicht­ba­rer Musi­zier­freu­de gestal­tet und viel Applaus erhal­ten. Im Jury­ge­spräch lag der Schwer­punkt natur­ge­mäß bei Rat­schlä­gen, wie sie sich in den nächs­ten drei Mona­ten noch auf den Bun­des­wett­be­werb vor­be­rei­ten kön­nen, eine Juro­rin hat dem Ensem­ble auch extra Unter­richt ange­bo­ten.

Noten­fi­sche­rIn­nen, Block­flö­te, 1. Preis mit Aus­zeich­nung, Kl. Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger
Die Jury hat beson­ders her­vor­ge­ho­ben, dass Emma Gall, Fio­na Bai­din­ger, Regi­na Sigl und Sebas­ti­an Kien­leit­ner das sehr schwe­re Pro­gramm (ein kom­pli­zier­tes Arran­ge­ment mit Instru­men­ten­wech­sel des „Som­mer­ka­nons“, arran­giert von Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger und der „Zun­gen­bre­cher“ — aus­wen­dig, mit einer eige­nen Cho­reo­gra­fie) aus­ge­zeich­net gemeis­tert haben und schon sehr gut gemein­sam spie­len und atmen. Posi­tiv auf­ge­fal­len ist auch ihre gute Into­na­ti­on.

Noten­nasch­kat­zen, Block­flö­te, 1. Preis, Kl. Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger
Laris­sa Schmid, Marie-Sophie Laho­fer und Tere­sa Heur­teur haben den Wett­be­werb eröff­net. Ihre anfäng­li­che Ner­vo­si­tät haben sie im lang­sa­men Stück („Der Mond ist auf­ge­gan­gen“) gut über­win­den kön­nen, „Kiekbusch„mit gro­ßem Tem­po und sehr musi­ka­lisch gestal­tet und im letz­ten Stück, dass ich spe­zi­ell für sie geschrie­ben habe („Die Geschich­te von Him­pel­chen“), konn­ten sie ihre Stär­ken voll aus­spie­len.

al fine, Block­flö­te, 1. Preis, Kl. Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger
Für die­ses Ensem­ble, bestehend aus Ele­na Kobel­koff, Lisa May­er­weck und Seli­na Hauk, war ursprüng­lich gar kei­ne Wett­be­werbs­teil­nah­me geplant, da sie aber so gut mit den Noten­nasch­kat­zen geprobt hat­ten, haben sie ich dann im Dezem­ber für einen Antritt ent­schie­den. Sie hat­ten aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den kei­ne eige­ne Ein­spiel­zeit (son­dern gemein­sam mit den Noten­nasch­kat­zen) konn­ten die­sen Nach­teil aber sehr gut weg­ste­cken und haben beim Auf­tritt ihr Pro­gramm ohne Abstri­che prä­sen­tie­ren kön­nen. Auch hier wur­de beson­ders ihre Musi­zier­freu­de beim Stück, dass ich für sie geschrie­ben habe („Das klei­ne Köp­fe­rol­len“) her­vor­ge­ho­ben.

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