Archiv für März 2010

Malletkonzert

Am 7. März fand im bis auf den letz­ten Platz gefüll­ten Pfarr­zen­trum zum drit­ten Mal ein Mallet-Konzert statt. Zuhö­rer aller Alters­grup­pen lausch­ten den aus­ge­zeich­ne­ten Dar­bie­tun­gen der über 50 Musik­schü­le­rIn­nen der vier Schlag­werk­klas­sen der Musik­schule Wol­kers­dorf. Für die Ein­stu­die­rung der Ensem­ble­stü­cke sorg­ten die Musik­schul­leh­rer Mag. Flo­rian Blau­en­stei­ner, Alex Dos­tal, Mag. Karin Hiebner-Ennsfellner und Bernd Rommel.

Im Mit­tel­punkt des Konzert-Nachmittags stan­den die Stab­spiele, näm­lich Xylo­phon, Marimba, Vibra­phon und Glo­cken­spiel. Diese wur­den bei die­sem Kon­zert auch in Ver­bin­dung mit den tra­di­tio­nel­len Schlag­in­stru­men­ten wie große und kleine Trom­mel, Becken, Pau­ken, Per­cus­sionin­stru­men­ten und Drum­set zu Gehör gebracht. Dabei spannte sich der Bogen von Bear­bei­tun­gen klas­si­scher Werke über Film­mu­sik­the­men bis hin zu ori­gi­na­ler Schlagwerkensemble-Literatur.

In der Pause sorgte der Obmann des För­der­ver­eins Dr. Karl Enns­fell­ner, wel­cher auch gekonnt durch das Pro­gramm führte, mit eini­gen Eltern von Musik­schü­lern für das leib­li­che Wohl der Konzertbesucher.

Den Abschluss die­ses Nach­mit­tags bil­dete der Auf­tritt aller Mit­wir­ken­den, die gemein­sam mit dem begeis­ter­ten Publi­kum den Hit der Gruppe Queen „We will Rock You“ aufführten.

Erfolge

Dop­pel­er­folg bei Prima la musica

1. Preis mit aus­ge­zeich­ne­tem Erfolg und 2. Preis mit gutem Erfolg!

Beim dies­jäh­ri­gen Lan­des­wett­be­werb Prima la musica nah­men zwei Block­flö­ten — Quar­tette der Musik­schule Wol­kers­dorf aus der Klasse von Ros­wi­tha Schmatz­ber­ger teil.

In der Alters­gruppe B (durch­schnitt­li­che Geburts­jahr­gänge 2002/2001) erspiel­ten sich  Glo­ria Kerbl, Katha­rina Rau­scher, Johanna Sem­rad  und Corinna Dim­mel mit dem Ensem­ble­na­men „Klee­blatt“ einen ers­ten Preis mit aus­ge­zeich­ne­tem Erfolg. Es gelang ihnen, das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm   aus­drucks­voll und mit sehr unter­schied­li­chen Cha­rak­ter­fär­bun­gen zu prä­sen­tie­ren. Sie spiel­ten einen Kanon aus dem 13. Jhdt, zwei  Renais­sance­tänze, eine Werk im 7/8 und 4/4 – Takt  und ein moder­nes Stück auf den Flö­ten­köp­fen. Die­ser Erfolg wurde durch kon­se­quen­tes Zusam­men­spiel mög­lich. Ihre tolle Ein­stel­lung  hat dann auch einen gro­ßen Teil dazu beige­tra­gen, die höchste Aus­zeich­nung in ihrer Alters­gruppe zu bekommen.

In der Alters­gruppe II (Geburts­jahre 1998/1997) tra­ten Sarah Hackl, Jula Lin­der, Leona Schre­fel und Ste­fa­nie Wurz in einer Beset­zung mit Sopran-, Alt-, Tenor– und Bass­block­flöte an. Sie erhiel­ten einen zwei­ten Preis mit gutem Erfolg für ihre Dar­bie­tung dreier Renais­sance­tänze, zweier Cha­rak­ter­stü­cke aus „A Smell of Roses“, einem Boo­gie und einem Andante von Jenö Takács als lang­sa­mem Satz. Die Jury lobte im Bera­tungs­ge­spräch beson­ders ihr gut auf­ein­an­der abge­stimm­tes Zusam­men­spiel und ihre sehr aus­drucks­starke Artikulation.

An die­ser Stelle sei dem För­der­ver­ein der Musik­schule  ein herz­li­ches Dan­ke­schön für die Anschaf­fung einer Bass­block­flöte aus Holz aus­ge­spro­chen, die durch ihre viel höhere tech­ni­sche Qua­li­tät auch zum Zustan­de­kom­men die­ses Erfol­ges beige­tra­gen hat.

Drum­com­pe­ti­tion in Retz

Am 28. Februar nahm zum ers­ten Mal ein Schlag­wer­k­en­sem­ble der Musik­schule amWett­be­werb „Drum Com­pe­ti­tion“ teil.  In drei Kate­go­rien A, B, C kön­nen Schlag­wer­k­en­sem­bles aus ganz Nie­der­ös­ter­reich alle zwei Jahre teil­neh­men und ihr Bes­tes vor einer hoch­ka­rä­ti­gen Jury geben.

Das Schlag­wer­k­en­sem­ble „Wodo Per­cus­sion“, beste­hend aus Mira Ach­ter, Bas­tian Blau­en­stei­ner, Chris­toph Amon, Ste­fan Hol­zer, Patrick Nowohr­adsky und Jakob Witt­mann trat unter der Lei­tung von Mag. Flo­rian Blau­en­stei­ner in der Kate­go­rie A (bis 13 Jahre) an und erreichte nach gelun­ge­nem Auf­tritt einen Sehr Guten Erfolg.

Es muss­ten in die­ser Kate­go­rie zwei Stü­cke unter­schied­li­chen Cha­rak­ters gespielt wer­den. Das Ensem­ble prä­sen­tierte das Stück „Bossa Nova­caine“ in der Beset­zung 2 Marim­ben, Pau­ken, Stand­be­cken, Bon­gos und Cla­ves. Als zwei­tes Stück spiel­ten sie ein von ihrem Ensem­ble­lei­ter arran­gier­tes Stück – „All Blues“ in der Beset­zung für drei Spie­ler auf einer Marimba, Solo Vibra­phon, Con­gas und Drumset.

Ihr Musik­leh­rer war mit sei­ner Truppe sehr zufrie­den. Es war ein tolle Auf­gabe, sich in einem Wett­be­werb zu mes­sen und davon viel Erfah­rung mitzunehmen.

Alle Musik­schul­leh­rer und die Lei­tung gra­tu­lie­ren herz­lich zu den groß­ar­ti­gen Erfol­gen und wün­schen auch wei­ter­hin viel Freude beim Musizieren!

Lehrerkonzert

Am 25. Februar fand das heu­rige Leh­rer­kon­zert im Schloss Wol­kers­dorf statt. 15 Leh­rer der Musik­schule Wol­kers­dorf wirk­ten an dem von Mag. Bar­bara Rek­ten­wald orga­ni­sier­ten Musik­abend mit. Dem Publi­kum wurde ein viel­sei­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm auf hohem künst­le­ri­schem Niveau gebo­ten. Der Bogen spannte sich von baro­cker Musik bis zur Moderne – von J. S. Bach bis zu Eigen­kom­po­si­tio­nen und Arran­ge­ments von Mag. B. Rek­ten­wald und Mag. A. Blach.

Den Anfang machte baro­cke Flö­ten– und Lauten(Gitarren)musik. Es folg­ten ein Aus­schnitt aus der „Suite Espa­gnol“ von I. Albé­niz, dar­ge­bo­ten auf dem Kla­vier und zwei Schubert-Lieder. Im Anschluss war ein Ada­gio und Rondo für Cello und Kla­vier von C. M. von Weber zu hören.

Still­sit­zen war beim nächs­ten Pro­gramm­punkt kaum mög­lich: Irish Fiddle brachte schwung­voll Irland’s Volks­mu­sik nach Wolkersdorf.

In der Pause wurde ein regi­ons­ty­pi­sches Buf­fet mit Wein und Auf­strich­bro­ten – organisiert

von Vater Rek­ten­wald – gebo­ten. Die Ein­nah­men dar­aus wer­den für die Reno­vie­rung des Flü­gels ver­wen­det und für die Anschaf­fung eines Spi­netts angespart.

Der 2. Teil des Kon­zerts begann mit dem 3. Satz von Joseph Haydns Kla­vier­trio „Zigeun­er­trio“. Danach hörte man ein Lied von R. Strauss.

Einen wei­te­ren Höhe­punkt war der 1. Satz aus dem Kon­zert für Fagott und Orches­ter von C. M. v. Weber. Den Abschluss machte ein Jazz-Quartett mit Eigen­kom­po­si­tio­nen von B. Rek­ten­wald und mit „G. F. Hän­del lässt J. Haydn swin­gen“, arran­giert von A. Blach.

Ein berau­schen­der Abend, unüber­seh­bar die Freude am Musi­zie­ren. Ein Abend, der nach einer bal­di­gen Wie­der­ho­lung verlangt!