Pleyel, Joplin & Co.

Am 12. Dezem­ber fand im Kon­zert­saal des Schlos­ses ein Jubi­lä­ums­kon­zert im Geden­ken der Kom­po­nis­ten Joseph Ignaz Pleyel (* 1757), Edvard Grieg († 1907), Scott Jop­lin († 1917) und Mau­rice Ravel († 1937) statt. Jun­ge Musi­ke­rIn­nen meh­re­rer Instru­men­tal­klas­sen gestal­te­ten die­sen stim­mungs­vol­len Abend mit aus­ge­wähl­ten Wer­ken die­ser Kom­po­nis­ten. Dem­entspre­chend bunt und viel­fäl­tig war das Kon­zert – einer­seits, was die Sti­le und unter­schied­li­chen Musik­spra­chen betrifft, ande­rer­seits bezüg­lich der Beset­zung.

Griegs far­ben­rei­che Har­mo­nik zeigt sich nicht nur in sei­nen eige­nen Stü­cken, son­dern auch in der Bear­bei­tung natio­na­ler nor­we­gi­scher Volks­wei­sen und -tän­ze. Zu hören waren Kom­po­si­tio­nen aus der Samm­lung „Lyri­sche Stü­cke für Kla­vier“ sowie aus der Büh­nen­mu­sik zu „Peer Gynt“.

Fei­ne kam­mer­mu­si­ka­li­sche Instru­men­ta­ti­on zeig­te sich in den bei­den Sät­zen des Tri­os für Flö­te, Cel­lo und Kla­vier von I. J. Pleyel.

Ent­spre­chend rhyth­misch die Rag­time-Kom­po­si­tio­nen Scott Jop­lins, des gro­ßen Rag­time-Kom­po­nis­ten am Beginn des 20. Jahr­hun­derts. Sehr schlicht und intim dage­gen Mau­rice Ravels Stück „Dorn­rös­chen“ für Kla­vier 4hd.

Die Beset­zung reich­te von Kla­vier solo über Duo bis zum Flö­ten­trio und Mal­let­en­sem­ble in einer klang­lich lust­vol­len Bear­bei­tung des „Enter­tai­ners“ von Leo Hieb­ner.

Der Platz reicht nicht aus, die Leis­tun­gen jedes ein­zel­nen ent­spre­chend zu erwäh­nen, aber eines sei gesagt: Als Leh­rer kön­nen wir den jun­gen Künst­le­rIn­nen nur gra­tu­lie­ren, mit den viel­fäl­ti­gen musi­ka­li­schen Bei­trä­gen solch einen erfreu­li­chen Mitt­woch­abend in der käl­tes­ten Jah­res­zeit gestal­tet zu haben!

Mag. Alex­an­der Blach-Mari­us

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